Themenbereich

Meldung

Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026 geht an Thomas Jennefelt

Der Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026 geht an Thomas Jennefelt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd zeichnet den schwedischen Komponisten damit für seine künstlerische Arbeit aus, in der er aktuelle, gesellschaftspolitische Themen mit traditionell geistlichen Texten und Genres in einer eigenen Tonsprache verbindet und umsetzt.

Thomas Jennefelt (Foto: Marcus Gårder) schreibt nach eigenem Bekunden keine dezidiert „religiöse Musik“. Sein vielfältiges Werk zeigt ein vokales Profil, bei dem Wort und Ton eng miteinander in Beziehung stehen. Dabei sind jedoch spirituelle Bezüge auf die kirchenmusikalische Tradition maßgeblich, wie beispielsweise in Jennefelts „Dixit Dominus“ und seinem Musiktheater „Paulus“.

Das Preisträgerkonzert findet am 23. Juli im Rahmen des 38. Festivals Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd statt. Der Chor Vokalharmonin, ein herausragendes schwedisches Vokalensemble unter der Leitung von Frederik Malmberg, präsentiert Kompositionen Jennefelts, darunter „In der Nähe“ (Uraufführung) und „Dixit Dominus“, das in der zweiten Konzerthälfte Händels „Dixit Dominus I“ gegenübergestellt wird. Im Anschluss überreicht Oberbürgermeister Richard Arnold Thomas Jennefelt den Preis. Die Laudatio hält Klaus-Martin Bresgott (EKD Berlin).

Zurück zur Newsübersicht